Staubteufel á la Enterprise

Dyson002Mr. Spock hätte über unser neues Equipment nur noch gestaunt, denn irgendwie sieht es wirklich mehr nach einer Zukunftswaffe als nach einem schnöden Staubsauger aus. Ich meine die beutelfreien Cylonen.- ähm, Zyklonsauger der Firma Dyson. Wir sprechen es übrigens Düson aus, irgendwie passt das viel besser als die amerikanische Version Deisn.
In unserer Steinbehausung haben wir schon viele Jahre solch einen Bodensauger für die Steckdose und wir sind vollkommen glücklich damit. Was nützt uns aber ein Staubsauger der zu Hause herum steht und wir ihn die wenigste Zeit nutzen können?
Zum Glück ist die Akkuentwicklung schon weit fortgeschritten und sie haben auch im mobilen Saugerbereich Einzug gehalten.
Auf dem Markt tummeln sich einige Akkusauger, von denen die Meisten aber nur Krach machen statt ordentlich Unterdruck zu erzeugen, und man muss schon etwas tiefer in das Portemonnaie greifen um ein gutes Gerät zu bekommen. Unsere Kaufentscheidung ist uns dieses mal sehr einfach gefallen, weil wir zum ersten schon einen Dyson Sauger haben, und zum anderen hat Andre Bonsch (Amumot) das Gerät schon länger in seinem Wohnmobil im täglichen Einsatz.
Der erste Eindruck ist verblüffend, die Saugleistung ist wirklich Spitze und die rund 200 Euro sind tatsächlich gut angelegt.
Wir freuen uns schon wieder auf das staubige Südspanien, wenn die Winterstürme den Staub und Sand quer durch das Wohnmobil pusten und es überall knarzt und knirscht. 😉

Es wird Zeit! An die Kette gelegt, Schwergewichtiges und Kleinkrams

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361 kG Schrott 🙂
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Die Halle, aufgeräumt und ausgefegt
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Das neue Mittellager
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Die Schutzkappe an die Kette gelegt

Wir sind schon ziemlich lange wieder im Steinhaus zu Hause und wir haben jeden Tag fürchterlich rumgerödelt. Das macht sich jetzt bemerkbar und mein Körper streikt. Die Luft ist komplett raus und ich brauche jetzt ubnbedingt eine Auszeit. Heike geht es übrigens genau so.
Aber wir haben auch Vieles erledigt und wir sind mächtig stolz darauf. Viele Dinge sind dabei die wir uns gar nicht vorgenommen hatten, sich aber so ergaben und schon Jahre drauf gewartet haben, wie das große Entmisten. Dabei haben wir noch mal locker 361 Kilogramm Schrott, noch aus dem LP 809, entsorgt. Ich weiß auch nicht was ich mit dem ganzen Krempel vor hatte, aber na ja, wir kommen noch aus der Nachkriegsgeneration die nichts wegschmeißen kann, was ja auch nicht verkehrt ist. Wir wüdigen viele Dinge noch und das ist auch wichtig in dieser Wegwerfgesellschaft! Die Halle sieht jetzt richtig aufgeräumt aus und der Anhänger und der Baywatch sind bereits eingeparkt. Es fehlt nur noch der rote Gölf. Unsere Freundin Traudi hatte richtig Pech weil sich das Mittellager ihres Wohnmobils verabschiedet hatte. Also dachte ich mir auch mal genauer nachzuschauen und kam zum Schluss das unser Mittellager auch reif für die Tonne ist. Zum TÜV Termin hat unsere Lieblingsschrauberfirma das Mittellager der Antriebswelle gewechselt. Zum Glück bin ich da nicht selber bei gegangen, der Monteur hat wohl richtig geschwitzt und das alte Teil ist auch nur unter zuhilfename des Brenners aus seiner Position gewichen. Es wurde auch höchste Zeit, ein Gummiteil war wohl schon los.
Ein paar Kleinigkeiten haben wir heute und Gestern noch erledigt, wie den Verschlussdeckel des Gastankstutzens durch ein Kettchen sichern oder ein 22er Loch in die untere Leiste des Alukoffers bohren um mein Fahrrad dort sichern zu können, den Lavendel beschneiden, den Rasen nach Wochen mal mähen usw usf…..

Tja, die Tage geht es wieder los, in die Bretagne. Das Wohnmobil ist zu 99,9 % gepackt, aber wir müssen uns wie gesagt noch etwas erholen bis wir auf die Reise gehen.

Auch mal was tun

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Bremskraftregler
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Der alte Batteriemonitor
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Batteriemonitor Victron BMV-700

Nach unserer Nordtour müssen wir auch mal so langsam was am Wohnmobil machen. Es sind zum einen die Dinge die so nach Jahren mal auftreten und dann noch weitere Verbesserungen. Aber jetzt mal der Reihe nach. Gestern am späten Nachmittag sticht mich mein Sack Flöhe und ich bin noch mal raus unter den Wagen. In Orgiva hatte ich ja mal zu der Entlüftung der Hinterachse geschaut und dabei festgestellt das hinter der Trägerplatte des Bremskraftreglers eine total gammlige Mutter war an der die Bremsschläuche drückten. Ich habe vor Ort ein Stück aufgeschnittenes Kunststoffwasserrohr als Schutz über die Druckluftschläuche geschoben. Ich hab also den ganzen Reglerkram und die Trägerplatte abgebaut und zur Seite auf die Hinterachse gelegt. Heute Morgen habe ich dann alles entrostet und Heike hat es bereits wieder grundiert. Es hat ja mal wieder was so richtig versifft zu sein. 🙂
Vorgestern haben wir bei Amumot-Wohnmobilservice zwei zusätzliche Solarpanel mit je 110 Watt und den Batteriemonitor* BMV-700 von Victron bestellt. Heute Nachmittag klingelte die Postbotin mit einem Paket, der Batteriemonitor 🙂 Die Nachmittagsbeschäftigung steht also fest. Zum Glück passt der Shunt (Messwiderstand) so dass ich nichts umbauen muss. Na ja, fast nichts. Der neue Monitor ist rund und kleiner als der Alte. Ich woll eine Aluplatte über den rechteckigen Aussschnitt schrauben in den dann der BMV-700 eingebaut würde. Da die Frontplatte eh nur ein Entwurf ist und ich mir mal eine machen lassen wollte habe ich mich für die einfachere Sperrholzvariante entschieden. Es sieht zwar nicht gerade top aus, aber das kommt dann irgendwann mal mit der neuen Blende…… Jetzt sind wir in der Richtung schon mal auf dem neusten Stand der Technik und wir freuen uns wenn wir die Solarpanel bekommen. Heike hat in der Zeit mal angefangen die ganzen Stellen an denen der Lack abgeplatzt ist auszubessern, es ist eine Sysiphusarbeit, denn irgend etwas hat damals mit der Grundierung nicht hingehauen und das macht sich an den Lackablösungen bemerkbar. Heike meint das es zu heiß war als wir den Koffer lackierten. Na ja, man lernt nie aus und wenn alles hundertprzentig klappen würde wäre es auch irgendwie langweilig.
*Batteriemonitor: Kurz gesagt überwacht er den Ladezustand der Akkus und gibt Auskunft darüber wieviel Kapazität zur Verfügung steht. Es ist ein richtiger kleiner Computer mit vielen Features.

Sauberes Wasser im Wohnmobil mit einem Wasserfilter

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Wasserfilter in eingebautem Zustand

Hier in Deutschland haben wir, im Vergleich mit südlicheren Ländern, ja noch eine bessere Trinkwasserqualität. Bereits in Frankreich wird das Wasser schon überall gechlort und schmeckt einfach scheußlich.
Im Wohnmobil hat man ja nur einen begrenzten Wasservorrat zur Verfügung. Große Wassertanks wären eine Alternative, aber je länger das Wasser in den Tanks bleibt desto leichter verkeimt und veralgt es natürlich. So lange das Wasser nur zur Körperpflege und zur Reinigung genutzt wird spielt es eine nicht ganz solche große Rolle wie mit Wasser zum trinken und kochen. Wir haben also nur einen relativ kleinen Wasservorrat von 180 Litern in Wassertanks. Als Trinkwasser führen wir diverse 5 Liter Behältnisse mit. Gefüllt werden sie aber auch nur mit normalem Leitungswasser.

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Wasserfilterschränkchen

Da wir absolut keine Freunde von Flaschenwasser sind haben wir uns für einen Wasserfilter als Alternative entschieden. Es gibt sehr viele Filtersysteme die mit unterschiedlichen Techniken arbeiten. Unsere Freundin, die schon lange in Frankreich lebt, hat schon einige Filtersysteme ausprobiert und fand dieses System am Besten. Wir konnten uns also direkt vor Ort von der Filterleistung, vom einfachen Aufbau und von der geschmacklichen Qualität des Wassers das mit diesen Geräten gefiltert wird überzeugen. Wir haben nicht lange überlegt und haben uns in Frankreich in einem Bioladen solch einen EVA-Wasserfilter besorgt. Was wir nicht wussten war, das solch ein Filtersystem auch in Deutschland von der Firma Nikken angeboten wurde. Nikken hat jetzt aber Geräte mit noch besserer Filterqualität im Programm.
Für uns stellte sich die Frage: Wohin mit solch einem unhandlichen Apparat? Blieb nur fest einbauen. Das Resultat seht ihr auf den Bildern. Der Vorteil des Wasserschränkchens ist das kein Sonnenlicht auf die Filtereinheit fallen kann, denn Sonnenlicht fördert die Verkeimung und Veralgung. Das Gerät kann dort eingebaut bleiben, muss also während der Fahrt nicht verstaut werden. Befüllt wird das Gerät von oben. Das Wasser fließt zunächst durch einen Keramikfilter und tropft dann in eine Kartusche mit mehreren Filtereinheiten um schließlich im großen Sammelbehälter auf die Entnahme aus einem kleinen Wasserhahn wartet. Im Sammelbehälter befindet sich noch ein Satz spezieller Steine die das Wasser mineralisieren.

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Gesamtbild

Ach ja, zu Hause nutzen wir selbstverständlich auch solch einen Wasserfilter!
Das Wasser schmeckt viel besser als aus dem Wasserhahn und wie Flaschenwasser und die für uns so wichtigen Mineralien werden in diesem System nicht herausgefiltert. Durch den Einsatz dieser Geräte trinken wir viel mehr Wasser als bisher und kommen so locker über die Marke der empfohlenen Tagesmenge. Es macht richtig Spaß das Wasser zu trinken!
Wir können solche Filter nur empfehlen!
Tolle Infos und Tipps rund um das Trinkwasserthema findet ihr auf den Seiten der Naturheilpraxis Frenzel

Bezugsquellen:
Nikken
EVA

Vorbereitungen, oder wie baue ich fachmännisch einen Wassertank unter das Wohnmobil

Spanien und die Sonne warten auf uns!
Der Wassertank!

Verschlussblech aus VA

Spanien, ach ja, der zweite Wassertank, den wollte ich ja noch gegen einen Größeren tauschen!
Auf dem Boden liegt noch einer, keine Ahnung mehr wo der her ist, irgendwo ergattert sicher. Ach du ahnst es nicht, der Vorgänger hat so viele Löcher reingefräst, er sieht fast wie ein Schweizer Käse aus. Also muss meine bewährte VA-Plattenmethode herhalten. Ich habe aus einem Rest V2A Blech 50×50 mm Plättchen geflext die mit Dichtmasse über die Löcher geschraubt werden. Acht Stück brauche ich, wobei eine Abdeckung für den äußeren Wasserhahn herhält.

Falsch gebohrt!

Nach einer Trocknungsnacht bin ich also dabei den Tank unter das Wohnmobil zu bauen. Es ist fast alles fertig und ich muss nur noch an der passenden Stelle drei zusätzliche Löcher für die Wasserentnahme und Entlüftung einfräsen. Ah denke ich, dreh den Tank mal lieber so wie er wirklich eingebaut ist damit ich die Löcher nicht an der falschen Seite reinfräse. Was passiert also? Ich fräse und fräse, drei mal also. und na? Was wohl? Ich denk mich trifft der Schlag genau auf der verkehrten Seite!!!! In mir steigt Wut auf, pure Wut! Fast fertig und dann noch mehr sinnlose Löcher im Tank! Ich kann mich kaum noch einkriegen! Zum Glück geht gerade die Glocke der Achtsamkeit auf dem Smartphone und ich komme schnell wieder runter! Was soll’s ist passiert. Also ab in die Halle das VA Blech steht ja noch griffbereit und ein 200×50 mm Blech zurecht geflext, Löcher rein und jetzt steht der Tank warm und trocken bis Morgen in der Bude. Eigentlich wollte ich fertig sein. Also erst nächstes Jahr! 🙂

Der montierte Kugelhahn