Die Aussicht genießen

Rundumblick
Rundumblick
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Wanderwege
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Der Eingang zur Höhle
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In der Höhle noch mit etwas Licht
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Die Küste bei Oliva
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Hier gibt’s Mäcker!
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Die Ziegen nehmens ganz gelassen.

Mal wieder oben sitzen und runter schauen, auf das Meer, auf das Menschengewusel oder auf die Straßen und das ganz alleine!
Ich suche mir den nächsten Berg, den Penja Roja. Er ist zwar nicht besonders hoch aber die zur Autobahn hin abfallende Steilwand dürfte jedem bekannt sein der sich einmal zwischen Valencia und Alicante bewegt hat. Google sagt mir das es dort steinzeitliche Malereien in den zahlreichen Höhlen geben soll. Ich suche mir eine Stelle aus die ich gut mit dem Fahrrad erreichen kann. Der Wanderweg geht direkt neben der Autopista 7 steil hoch und schon nach kurzer Zeit erreiche ich die erste Höhle die allerdings neuzeitlich verunziert wurde. Sie geht aber etwa 30 Meter in den Berg hinein und die damaligen Bewohner hatten eine prächtige Aussicht gen Denia auf das Meer hinaus. Ich frage mich was wohl passieren würde wenn die Erde bebt, aber immerhin sind die Höhlen uralt, warum sollte gerade jetzt…..
Ein anderer Weg führt mich auf den Gipfel des Penja Roja dessen Pfad ich mit einer Ziegen.- und Schafherde teilen muss und ich finde es immer wieder toll welche Kunststücke, gerade die Ziegen, in dem zerklüfteten Gelände vollbringen. Auf dem Penja Roja habe ich eine wundervolle Aussicht Richtung Gandia, Oliva und Denia bis zum Montgo. Für eine weitere Runde fehlt mir leider die Zeit da ich noch die 13 Kilometer wieder zurück fahren muss. Aber die anderen Höhlen laufen mir ja nicht weg.

Soulac sur Mer – Was uns bewegt

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Der bunte Bunker und das einsame Hotel

Wir sind jetzt schon fast schon wieder eine Woche zu Hause und die Erinnerungen an die vergangenen Wochen fließen ständig an uns vorbei und ein kleines Teilchen fehlt noch in unserem Blog.
Soulac sur Mer war im zweiten Weltkrieg ein strategisch wichtiger Ort, da an der Garonnemündung gelegen, und das sieht man natürlich auch heute noch an den ganzen Bunkern die willkürlich, so scheint es, in der Gegend herum liegen.

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Nicht mehr lange….

Teilweise sind sie schon weit im Wasser, halb die Dünen herabgerutscht oder noch mitten im Land. Diese „meisterhaften“ Baudenkmäler finden wir ja an der gesamten Atlantikküste Europas.

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Er hat den Boden unter den Füßen verloren

So langsam machen sich diese Betonklötze aber auch aus dem Staub, sie machen sich auf ihre letzte Reise in das Meer um in den Tiefen zu verschwinden. Gerade hier in Soulac sur Mer scheint dieser Vorgang besonders schnell von statten zu gehen. Überall sehen wir enorme Schäden an den Dünen und die Menschen bäumen sich mit enormen Mitteln gegen diesen Vorgang auf und versuchen mit Felsen und Spundwänden den Landverlust zu stoppen, zumindest an ein paar wichtigen Stellen wie den Campingplatz oder den nächsten Strandort.

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Spundwände und Felsen gegen das Meer

Die gesamte Küste gegen die Wellen zu schützen ist wohl unmöglich. Mir kam eben als erstes das Wort „Wellenraub“ in den Sinn aber ist es wirklich ein Raub? Nein es ist ein Ausgleich, es ist der Ausgleich der Natur der immer und ewig statt gefunden hat und statt finden wird auf unserem Planeten. Genau wie mit den Bunkern. Damals hatten sie die Aufgabe die Küste gegen die Alliierten zu verteidigen, heutzutage dienen sie den Touristen als Attraktion und die Graffity-Riege hat tolle Flächen um ihre Botschaften in die Welt hinaus zu tragen. Irgendwann werden sie versunken sein.  Aber nicht nur die Bunker machen sich davon, nein auch modernere Bauten wie das „hübsche“ Hotel im Hintergrund des ersten Bildes werden bald Legende sein, denn es steht bereits leer. Viele Scheiben sind zertrümmert und ein Bauzaun soll weitere Randalierer und Neugierige abhalten. Wer weiß ob es nächstes Jahr noch auf das Meer hinaus blickt.

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Treibgut

Es ist egal ob es der Klimawandel ist, ein paar verrückte Wetterjahre oder der Lauf der Zeit. Alles ist im steten Wandel und nichts wird so sein wie es war!

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Soulac sur Mer, hier waren wir auch schon einmal vor vielen vielen Jahren, mit Klaus und Traudi zusammen und ich glaube die „Berliner“ waren auch hier.

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Altes Hotel in Soulac sur Mer

Nun ja, Soulac sur Mer liegt an der Girondemündung und wenn man auf die nördliche Seite möchte bietet sich die Fähre an oder man fährt südlich um Bordeaux herum. Wir werden also die nicht gerade preiswerte Fährpassage wählen und auch erst am Sonntag fahren. Das Wetter ist bis dahin noch gut und uns gefällt es hier einfach. Atlantikluft ist wie Heimatluft, und da kommt nichts anderes ran.

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A la Plage

Wir sind Meereskinder und werden es wohl immer bleiben! Allerdings sind wir auch in Orgiva, die Alpujarras, die Sierra Nevada und das Gebiet um Cabo de Gata verliebt, aber dort im Sommer zu leben wäre für uns Nordlichter wohl eine richtige Herausforderung.
Jetzt stehen wir auf einem öffentlichen Stellplatz für vier Euronen mit Meerblick, das hat doch was!

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Sonnenuntergang in Soulac sur Mer

Wir werden die kommenden zwei Tage sicher aus vollem Herzen genießen bevor es weiter geht!

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Ein wundervoller Tag geht zu Ende….

 

Wieder in Frankreich

Wir haben uns heute Morgen eine nette Route „querdurch“ ausgedacht und umgehen so die größeren Strandorte der südlichen Biscaya. In Dantxarinea, ist das Grenzdorf wir guggen ganz blöd als wir dort einlaufen. Bisher hatten wir eine ruhige Fahrt aber hier tobt das Leben! Es scheint mehr Tankstellen als Einwohner zu geben und noch viel mehr Touristen! An allen Ecken und Enden stehen Wohnmobile und uns graut schon vor der Atlantikküste, denn in Frankreich sind Frühjahrsferien und wer Frankreich kennt weiß was das bedeutet! Aber da müssen wir jetzt durch und wir erreichen unser Tagesziel Messange Plage in den Rentnerwäldern¹ und sind wieder überrascht das der Platz den wir aufsuchen gar nicht überfüllt ist, eher geht es in Richtung Leer!

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Unser Stellplatz in Messange Plage

Wir freuen uns endlich mal wieder richtige Meeresluft zu schnuppern und machen einen langen Spaziergang bei bedecktem Himmel am Strand.

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Messange Plage an der Côte d’Argent
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Strand von Spanien bis zu Girondemündung

Den Parkplatz auf dem wir vor rund zwanzig Jahren mit Klaus und Traudi standen haben wir nicht wieder gefunden, na ja alles ist im Wandel.

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Hinter den den Dünen die ausgedehnten Kiefernwälder

Morgen wollen wir nach Omabad² (Soulac sur mer) an der Girondemündung.

¹ Wortkreation unserer Freundin Traudi weil es hier nur Meer, Strand und die Kiefernstrände gibt.
² Ebenfalls eine Wortkreation weil man in Soulac sur Mer so schön bequem und sicher baden kann

Um Madrid herum und ab in den Norden

Gestern haben wir Madrid östlich umfahren und sind auf einer kleinen Straße an mehreren Stauseen vorbei gekommen. Es ist eine tolle Strecke die aber Zeit benötigt.

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Embalse de Entrepenas
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Am Embalse de Entrepenas

In Almazán haben wir schließlich die gestrige Nacht verbracht.

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Brücke in Almazán

Es ist ein kleiner netter Ort an einem kleinen Fluss. Gestern haben wir noch prima Diesel für prima 1,139 € getankt und sind dort auch heute Morgen noch einmal hin gefahren weil die einen prima Waschplatz haben. Tir Na N‘ Og brauchte mal dringend ein prima Schaumbad. Danach haben wir noch unsere Vorräte in Soria aufgefüllt und sind direkt nach Norden die N111 nach Logrono entlang. Irgendwo mittendrin haben wir dann unsere Mittagspause gemacht.

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Mittagspause am Fluss irgendwo

Die Strecke ist absolut toll, mit vielen tollen Gebirgseindücken.

Almazan002 Almazan003Unser heutiges Nachtquartier haben wir wieder irgendwo in den Bergen auf einem Abschnitt der alten N121 aufgeschlagen.

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Ein kleiner schnuckeliger Platz im Wald