Las Negras, wir hatten gefragt wie es dort sei. Ja, man kann da mal stehen, aber so doll ist es dort nicht. Wir rollen also in Las Negras ein und sind baff erstaunt über die alten Wohnmobile die hier rumstehen. VW LT, total rott aber mit H Kennzeichen (Oldtimer), zwei oder drei Mercedes Düsseldorfer Baureihe und sonstige alte Transporter mit den dementsprechenden Leuten dazu. Das Feeling ist prima und wir fühlen uns in die 70er Jahre zurückversetzt. Der Ort hat sogar ein Geschäft das nicht nur geöffnet hat, sondern auch gute Waren anbietet. Die Kneipen und Straßencafes machen alle einen gut besuchten Eindruck. Im Vergleich zu Argua Amarga brennt hier die Hütte.
Es wird sicher durch die Nähe zu San Pedro liegen. San Pedro ist eine kleine Bucht die nur über einen Fußweg von Las Negras oder über einen Wanderweg mit dem Plomo und weiter nach Argua Amarga zu erreichen ist. Bequemer ist aber die Fahrt mit dem Boot. In San Pedro gibt es neben einer alten Ruine mit Wachturm noch einen aufgegebenen Außenposten der Guardia Civil und viele andere Ruinen. Hier haben sich einige Menschen niedergelassen denen das Leben bei uns nicht das Richtige ist. Jedenfalls herrscht ein geschäftiges Treiben zwischen San Pedro und Las Negras, zu Fuß so wie auch per Schlauchboot. Der Himmel ist fast den ganzen Tag etwas Dunstverhangen und das Fotografieren macht nicht so recht Spaß, bis auf ein paar Momente in denen das Meer wie magisch im Sonnenlicht funkelt. Heute haben wir 15 Kilometer abgelatscht, die Beine sind schwer, wir haben ausgiebig gefuttert, es ist dunkel und gleich wird Heike hoffentlich das abendliche Eis servieren. 🙂
