Sturm Nadia am 29/30.01.2022

Sturm Nadia bescherte der Wetterstation Pohnshalligkoog von Meteomedia hier auf Nordstrand eine Böe von 133 km/h.

An unserer privaten Wetterstation konnten wir laut Datenbank 103 km/h messen. (In der Grafik sind 97 km/h angegeben, wahrscheinlich werden die Daten zu unterschiedlichen Zeiten abgefragt). Für den Standort ist es ein wirklich hoher Wert, weil hier ringsherum Bäume und Häuser stehen.

Der einzige Schaden auf Nordstrand, außer das unser maroder Zaun einen Abflug gemacht hat, war ein abgedecktes Hallendach das mit Solarpanels bestückt war.

Ein kurzes Sturmvideo vom Fährhafen Strucklahnungshörn mit dem Seenotrettungskreuzer Eiswette der DGzRS.

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Die Flutkatastrophe, das Ahrtal und die Nordfriesischen Inseln

Bei dem 1362 untergegangenem Rungholt

Viele werden sich jetzt fragen was das Ahrtal mit den nordfriesischen Inseln zu tun hat. Ich will hier an dieser Stelle einmal meine Gedanken dazu teilen.

Heute Nacht, vom 11. auf den 12. Oktober verschwand die Insel Strand vor 387 Jahren in ihrer damaligen Form und Größe von den Karten. Es blieben nur die Insel Pellworm und Nordstrand, sowie die Hallig Nordstrandischmoor über. Ein Großteil der einst hufförmigen Insel Strand war für immer verloren. Die Burchardiflut oder auch die zweite grote Mandränke genannt, hatte in dieser Nacht in Nordfriesland etwa 8000 Menschenleben gefordert, man geht sogar von doppelt so vielen aus.

Die Natur hatte unbarmherzig zugeschlagen und viele Menschenleben gefordert, unzählig viel Vieh und Wildtiere wurden dahingerafft und die Überlebenden standen vor ihren Ruinen und unvorstellbar großen Herausforderungen. Damals in Nordfriesland und jetzt auch im Ahrtal.

Ehemaliger Stackdeich bei dem 1634 untergegangenem Hersbüll

Die Bewohner der neuen Insel Nordstrand hatten keine Kraft, von alleine ihre Insel wieder neu einzudeichen und so überspülte täglich jede Flut die Insel von neuem. Das ging so ganze 20 Jahre weiter, bis der damalige Herzog Deichbauer aus den Nierderlanden und Brabant in das Land holte. Ihnen gelang die erste Eindeichung 1654 mit dem „Alterkoog“, 1657 folgte der Osterkoog und 1663 der Trindermarschkoog.

Auch im Ahrtal wird der Wiederaufbau nicht in einem Jahr abgeschlossen sein und Vieles ist durch die Fluten für immer verloren gegangen, viel Leid und viel Trauer mussten und müssen die betroffenen Menschen ertragen, damals wie heute.

Im Ahrtal ist aber auch etwas Neues entstanden, eine unbeschreiblich große solidarische Gemeinschaft hat sich im Ahrtal entwickelt, aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland kommen Menschen mit großen Herzen und helfen den betroffenen Flutopfern beim Wiederaufbau. Den in das Land geholten Deichbauern versprach der Herzog Friedrich III das neu eingedeichte Land und sogar die Religionsfreiheit heute kommen die Helfer ohne Versprechen von Oben, nur aus freien Stücken, um zu Helfen und den Menschen im Ahrtal Mut zu geben!

Flutwein aus dem Ahrtal und die Hallig Nordstrandischmoor beim Sonnenuntergang

In der letzten Woche fand auf Nordstrand die jährliche Deichschau statt, eine Begehung und Begutachtung der Deiche, denen ein guter Zustand bescheinigt wird. Wenn ich allerdings auf den Katastrophenfall im Ahrtal schaue wird mir klar das die Natur sich davon nicht beeindrucken lassen wird!

Sommersturm

Heute hatten wir an der Nordsee stürmische Böen.
Auf der Halbinsel Nordstrand bei dem Hafen Strucklahnungshörn jagte ein Schauer den nächsten, unterbrochen von herrlich klarem Sonnenschein. So schön kann ein Sommersturm sein!


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Aus Ja-Woll.de wird Salzwasserwege.de

Es ist ein Schritt, der schon länger in unseren Köpfen herum geisterte.
Irgendwie passte Ja-Woll.de, der Domainname den wir seit weit über 20 Jahren hatten, nicht mehr. Nur wie sollte unsere neue Internetadresse lauten? Irgendwie soll sie unsere Liebe zum Meer wieder spiegeln meine Seite zur Ostsee und Heike zur Nordsee und unsere gemeinsame Liebe dem Atlantik Frankreichs.

Nach vielen Vorschlägen und Ideen sagte Heike: Salzwasserwege und in dem Moment war es klar, keine Diskussion, kein rum Reden, keine Bedenken. Es drückt einfach unsere Liebe zum Meer aus, es ist unser Lebensweg, Heike von Büsum, ich von Großenbrode, im Urlaub am Atlantik und jetzt im Alter an der Nordsee auf der Insel an Land, Nordstrand.

Wie durch ein Wunder war die Domain auch noch frei und so haben wir sie uns sofort unter den Nagel gerissen.

Seit ein paar Tagen sind wir jetzt unter Salzwasserwege.de im Netz zu erreichen und die alte Domain läuft so langsam aus.

Letztendlich ist es wieder ein neuer Weg nachdem wir unser Wohnmobilleben an den Nagel gehängt haben und uns jetzt unserer Heimat und hoffentlich bald auch wieder der Bretagne voll und ganz zuwenden können.

Neue Wege erfordern Mut, Arbeit aber sie entstauben auch das Oberstübchen, neue Wege bringen neue Ideen, kreative Gedanken und neue erweiterte Sichtweisen.