Salzwasserwege

Die Reise geht wieder weiter

Nachdem wir unser letztes selber ausgebautes Wohnmobil verkauft hatten, lebten wir sieben Jahre Ohne. Ja wir haben ja noch den Bulli aber zum Reisen ist er uns doch wirklich zu klein, vor allem wenn die ollen Knochen etwas steifer werden. Wir hatten auch verschiedene Ferienwohnungen oder Ferienhäuser gemietet aber die Spontanität ist nicht da wie wir es gewohnt waren. Auch das wir auf einer Halbinsel im Weltnaturerbe Wattenmeer leben, auf der andere aus weiter weg zum Urlaub machen kommen, machte es nicht so richtig rund. Jedenfalls musste etwas geschehen, tja und jetzt sitzen wir wieder in der Bretagne, in Le Diben mit einem kleinen Camper den wir uns gegönnt haben.

Es ist schon toll wieder in dieses Gefühl einzutauchen als wenn nichts dazwischen lag, dieses Gefühl der Freiheit und Ungebundenheit.

Es ist schon toll an der Seine zu stehen und die Schiffe vorbeifahren zu sehen.

Es ist schon toll den Mont-Saint-Michel wiederzusehen, auch wenn man dieses mal daran vorbeifährt.

Es ist ein herrliches Gefühl wenn wir an die Atlantikküste kommen, unter uns den kleinen Ort, das türkisfarbene Meer mit den weißen Schaumkronen, die vielen kleinen Boote und die im Sonnenlicht rosa-orange leuchtenden Felsen der Côte de Granit Rose sehen.

Es ist schon toll herunter zu fahren die 180° Wegkehre zu nehmen um dann auf Meereshöhe an den alten Schiffswracks vorbeizusteuern, dann wieder herauf bis fast ganz oben der Camping de Kervenn erscheint.

Es ist schon toll wenn wir unsere alte Freundin Lynda und die Cheffin des Campingplatzes wiedersehen.

In diesem Kaff Le Diben, wo es keinen Bäcker gibt, nichts zum Einkaufen außer Angelzeugs, Gummistiefel, Austernmesser und etwas Touristenkram, das Café erst am 18. September wieder aufmacht aber insgeheim eine angenehme Ruhe herrscht.

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