Abendsonne

Abendsonne
Abendsonne über Fuhlehörn

Wenn sich die Abendsonne langsam in das Meer herabsenkt
die Schatten wachsen
das warme Licht die Nacht begrüßt
die Stille hörbar wird
der Horizont unendlich wirkt
Dann herrscht Frieden

Aus Ja-Woll.de wird Salzwasserwege.de

Es ist ein Schritt, der schon länger in unseren Köpfen herum geisterte.
Irgendwie passte Ja-Woll.de, der Domainname den wir seit weit über 20 Jahren hatten, nicht mehr. Nur wie sollte unsere neue Internetadresse lauten? Irgendwie soll sie unsere Liebe zum Meer wieder spiegeln meine Seite zur Ostsee und Heike zur Nordsee und unsere gemeinsame Liebe dem Atlantik Frankreichs.

Nach vielen Vorschlägen und Ideen sagte Heike: Salzwasserwege und in dem Moment war es klar, keine Diskussion, kein rum Reden, keine Bedenken. Es drückt einfach unsere Liebe zum Meer aus, es ist unser Lebensweg, Heike von Büsum, ich von Großenbrode, im Urlaub am Atlantik und jetzt im Alter an der Nordsee auf der Insel an Land, Nordstrand.

Wie durch ein Wunder war die Domain auch noch frei und so haben wir sie uns sofort unter den Nagel gerissen.

Seit ein paar Tagen sind wir jetzt unter Salzwasserwege.de im Netz zu erreichen und die alte Domain läuft so langsam aus.

Letztendlich ist es wieder ein neuer Weg nachdem wir unser Wohnmobilleben an den Nagel gehängt haben und uns jetzt unserer Heimat und hoffentlich bald auch wieder der Bretagne voll und ganz zuwenden können.

Neue Wege erfordern Mut, Arbeit aber sie entstauben auch das Oberstübchen, neue Wege bringen neue Ideen, kreative Gedanken und neue erweiterte Sichtweisen.

Sehnsucht

Phare de Île Vierge
Europas höchster Leuchtturm
Phare de Île Vierge

Was ist Sehnsucht eigentlich? Eine Sucht? Das Sehnen nach etwas?  Das sich sehnen kann vielfältig sein aber es gibt nur diese eine wahre Sehnsucht die tief aus dem Herzen kommt.
Das Meer bietet sich an um Sehnsucht zu haben, nein es ist Sehnsucht, es verströmt Ruhe die ich sofort aufsaugen kann, die sich auf Körper und Geist legt und auch irgendwie heilend wirkt.
Der ewige Wellenschlag der ausgelöst wurde vor vielen Jahrmillionen durch die eine Urwelle um weiterhin gemächlich und unablässig an die vielen Ufer zu rauschen, mal leise und mal mit furchtbarer Gewalt aber immer im gleichen Rhythmus. Da draus entsteht Ruhe und auch Sehnsucht. Nicht die Sehnsucht nach materiellen Gütern sondern einfach nur Sehnsucht.

Ein Leuchtturm ist der Inbegriff für Sehnsucht. Er steht einfach nur da. Am Tage schläft er einen bedächtigen Schlaf um am Abend zu erwachen und seine Lichtstrahlen auf das weite Meer zu schicken.
Er warnt nicht nur die Seeleute da draußen vor den Gefahren der Küste, er sendet aber auch die sehnsüchtigen Grüße hinaus in die Weite der Dunkelheit, wo nichts ist als nur Wasser und Unendlichkeit, von einem Horizont zum Anderen, von der Heimat in die Ferne.

Der Leuchtturm steht auch für Heimat für das wo meine Liebsten auf mich warten. Dort wo eine Kerze steht die mir den Weg weisen soll.

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Küste der Felsen

Felsenküste

Eigentlich kann man die gesamte Nordküste der Bretagne so bezeichnen aber nirgendwo ist sie ausgeprägt wie in Meneham.

Was macht man wenn man einen großen Felsen im Garten hat? Richtig, man lässt ihn besser dort und baut das Haus notfalls drumherum oder zwängt es dazwischen. Ideen sind gefragt und die Ruhe der Felsen wird nicht gestört.
So in etwa denken wir wenn wir hier ankommen. Überall liegen diese tonnenschweren Teile herum und die Menschen beachten sie gar nicht mehr, sie leben ja schon so lange mit ihnen zusammen.

Es ist warm und das Meer liegt uns ganz ruhig zu Füßen wenn wir von der Düne herunter schauen. Blau-grün-türkis in allen Nuancen schimmert es und das Wasser ist warm was hier nicht unbedingt so selbstverständlich ist, denn die Nordküste ist der raue Teil der Bretagne. Wir schauen auf das Meer heraus und genießen diese unendliche Weite, dort wo der Himmel mit dem Meer verschwimmt.
Hier ist alles anders, die Sinne sind empfindlicher und wenn wir uns darauf einlassen schwingen wir mit als wären wir eins, Mutter Erde und wir.

Wir könnten jetzt viel schreiben über diesen wundervollen Landstrich, was war, was ist und was vielleicht sein wird aber ist das so wichtig? Diese Magie die hier herrscht können wir sowieso nicht beschreiben, man muß sie erfühlen, erfahren, erleben. Worte würden hier nur stören!

Genießt die Bilder.

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Spuren im Sand – Gedanken zum glücklich sein

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Morgens, kurz nach Sonnenaufgang, die Flut geht schlafen und das Meer gibt den Strand wieder frei. Der Sand liegt schier und glatt vor uns und lädt zu einem Spaziergang ein. Wir stapfen los, teils mit schwerem Schritt, dort wo der Sand ganz lose liegt und teils ganz leicht und locker, wo der Sand ganz fest ist. Wir hinterlassen Spuren und die Schatten fallen noch weit in der tief stehenden Sonne.


Auf dem Rückweg begegnen wir immer mehr Menschen, die auch diese gewaltige Freiheit des Meeres und des Strandes erleben wollen. Auch sie hinterlassen Spuren und der schiere Strand des Morgens wirkt am Nachmittag aufgewühlt und vernarbt. Doch dann kommt die Flut und ebnet unser aller Spuren wieder ein. Sie verschlingt das was gewesen ist, um es bei der nächsten Ebbe wieder ganz schier und glatt zu präsentieren. So ist es!

Die Natur, unser Mutterplanet, nein das ganze Universum ist Großartig und wir sind großartig und einzigartig, Du und ich, alle und alles.
Gibt es irgendeinen Grund unser Leben nicht jeden Tag zu feiern?
Gibt nicht irgendeinen Grund jeden Tag mit Liebe zu beginnen?
Was haben wir davon missmutig zu sein,?
Was haben wir davon wenn wir uns ärgern?
Was haben wir davon wenn wir hassen?
Wir vergraben uns bei solchen Gedanken immer tiefer und können uns immer weniger freuen und immer weniger lachen, immer weniger lieben und frei sein.
Sind wir aus diesem Grunde auf die Welt gekommen? Sollen wir den ganzen Tag trübsinnige Gedanken haben? Das ist sicher nicht der Wille unseres Schöpfers. Wenn wir alle das „Leiden“ hinter uns lassen erschaffen wir uns alle zusammen eine viel lebenswertere Welt, einen viel lebenswerteren Planeten und können einander wieder lächelnd in die Augen schauen.

Spuren im Sand
Spuren im Sand

Geht mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und glaubt nicht jeden Mist den ihr hört oder lest. Teilt nicht gleich jeden Beitrag in den sozialen Netzwerken ohne ihn kritisch hinterfragt zu haben, denkt bitte daran das ihr durch das Teilen der ganzen Hasspostings nur noch mehr Hass erzeugt, ohne dabei auch nur einen Funken an Konstruktivität bei zu tragen. Kommentiert nicht überschnell und vor allem bleibt mit eurer Wortwahl auf dem Teppich!
Warum über das Wetter schimpfen? Wir können es sowieso nicht ändern und eine „Flucht“ in die Sonnenregion ist und bleibt eine Flucht, denn du stehst alsbald wieder vor der Haustür und so beginnt die Spirale wieder von neuem! Drehe den Spieß einfach um und schaue mal was du Gutes daraus machen kannst! Ja zugegeben, fällt es oft nicht leicht und wir kommen auch oft an unsere Grenzen aber alles Gejammer und Gezeter ändert da nichts, wenn wir selber nicht aktiv werden und handeln, oder eine für uns, schöne Lösung finden.
Warum über den Nachbarn schimpfen wenn er eine schräge Meinung hat? Das bringt nichts! So wirst du den Nachbarn nie ändern können und seine Meinung wirst du dadurch nur festigen. Denke dir doch mal Alternativen aus und lass den Nachbarn mit offenem Mund da stehen wenn du weiter gehst. Werde doch einfach mal kreativ statt aggressiv, das ist eine wundervolle Erfahrung!
Lasst uns gleich heute damit beginnen, meckert nicht über das Wetter, meckert nicht über die Politik, meckert nicht über den Nachbarn, sondern erforscht dabei einmal euer Innerstes wenn ihr all diese destruktiven Gedanken hinter euch lasst. Ihr werdet merken das sich das Leben gleich viel lebenswerter anfühlt. Versucht es doch einmal.